Asso 99 German Open 2019

Prinz Luitpold gewinnt Deutsche Meisterschaft auf der Fraueninsel

 

Die Regattasaison auf der Fraueninsel startete am vergangen Wochenende mit der Deutschen Bestenermittlung der Klasse Asso 99, jeweils mit 6 Mann Besatzung gesegelt. Als zweite Bootsklasse waren die Joker am Start. Beides sind Schiffe, die ihren Schwerpunkt früher am Gardasee hatten, auch dort gebaut wurden und bekannt sind für Mannschaftssport und hohes Geschwindigkeitspotential bei Wind. Insgesamt waren ca. 85 Segler und Seglerinnen am Start, darunter ehemalige Olympiateilnehmer, Welt- und Europameister in verschiedenen Klassen und aktive Bundesligasegler. Auch eine reine Frauenmannschaft sowie eine Mannschaft aus der Schweiz fand den Weg an den Chiemsee.

Bei den Asso 99 hatten 11 Schiffe gemeldet, bei den Jokern waren es leider nur 3 Meldungen.

Nach Einkranen der Schiffe in Prien-Harras beim CYC und Schlepp auf die Fraueninsel wurden die Teilnehmer vom Vereinsvorstand Charly Zipfer begrüßt und dabei auch dem Spender für das von der Brauerei Kaltenberg gestiftete Freibier gedankt.

Der 1. Start der Asso Klasse war für Donnerstag um 13.30 Uhr vorgesehen, aber schon bei der Steuermannsbesprechung zeichnete sich ab, dass der Wind noch auf sich warten lassen würde. Spät am Nachmittag kam dann leichter Südwind auf, der Wettfahrtleiter ließ das Regattafeld sofort auslaufen und startete die 1. Wettfahrt. Da der Wind jedoch immer schwächer wurde, musste die Wettfahrt nach der ersten Runde abgebrochen werden, sehr zum Leid des führenden Schiffes vom Bayerischen Yacht Club (BYC).

Am zweiten Wettfahrttag zeichnete sich schon bald ein leichter, aber stabiler Wind aus Ost ab, so dass der Wettfahrtleiter Hannes Niggl vom WVF die Schiffe auslaufen ließ. So konnten am zweiten Wettfahrttag dann 3 Regatten gesegelt werden, wobei die Reihenfolge der Zieleinläufe bei den einzelnen Regatten stark durcheinander gewürfelt wurde. Die 1. Wettfahrt gewann SKH Prinz Luitpold von Bayern vom BYC, die 2. Wettfahrt dann Hans-Jürgen Koch mit Familiencrew vom WVF und die 3. Wettfahrt an diesem Tag gewann Christoph Müller vom CYC. Christoph Müller, Asso 99 Europameister, der mit einem Teil der Bundesligamannschaft vom CYC antrat, hatte dann auch die Gesamtführung nach dem 2. Wettfahrttag inne.

Der Sonntag musste jetzt die Entscheidung bringen. Nach kurzer Startverschiebung kam erneut das Signal zum Auslaufen und bei leichtem Ostwind wurden 2 weitere Wettfahrten gesegelt. Eine dritte Wettfahrt war wegen Überschreitung des Zeitlimits nicht mehr möglich. Die vierte Wettfahrt gewann Kai Krause vom VSaC und die letzte Wettfahrt erneut Prinz Luitpold von Bayern, der damit als Einziger zwei Wettfahrten gewinnen konnte.

Prinz Luitpold von Bayern, ehemaliger Olympiateilnehmer und mehrfacher deutscher Meister konnte damit auch die Gesamtwertung bei der diesjährigen Deutschen Bestenermittlung ersegeln und somit den von ihm gestifteten Wanderpreis von der Porzellanfabrik Nymphenburg mit nach Hause nehmen. Zweiter in der Gesamtwertung wurde Christoph Müller vor Hans-Jürgen Koch, die Damenmannschaft kam heuer leider nicht über einen 5 Platz hinaus.

Bei den Jokern ging der Sieg an die Mannschaft von Sebastian Seeberger vom SRV vor Robert Kolbinger, ebenfalls SRV.

Trotz spannender Rennen mit brisanten Tonnenrundungen und knappen Zieleinläufen wurde insgesamt sehr fair gesegelt, was sich auch an nur einem einzigen Protest zeigte. Die Regattaorganisation und Wettfahrtleitung war ausgezeichnet und auf höchstem sportlichen Niveau und auch die Verpflegung der Segler durch die ehrenamtlichen Helfer war hervorragend.

 

Lindchen Cup 2018

Stürmisches Saisonfinale

 

 

Den Abschluss der diesjährigen Segelsaison auf der Fraueninsel bildete der Lindchen Cup für Chiemsee Plätten und Chiemsee Schratzen. Die Wettervorhersage hatte ausreichend Wind angekündigt. Beim morgendlichen Blick auf den See bestätigte sich diese Wind- und Wetterprognose. Düster, grimmig, wolkenverhangen, so zeigte sich das Bayerische Meer. Aus allen Richtungen strebten die Segler zur Fraueninsel, teils im Schleppzug, teils mit dem Wind in stürmischer Fahrt.

Dieses Mal erreichten alle Teilnehmer wohlbehalten die Fraueninsel, wo in fröhlicher Runde das Meldeprocedere in der Linde stattfand. Der Vorstand des WVF Charly Zipfer begrüßte im Namen des Gastgebers Wasti Obermayer die Segler, erläuterte die Wettfahrtbedingungen und die Regeln für das Plättentoto. Dann wurden die Gruppen zusammengelost und schließlich stärkten sich die Segler beim Mittagessen.

Nachdem alle Teilnehmer den traditionellen Entenbraten verspeist hatten, begaben sich die Segler zu ihren Schiffen, der Wind blies mit ca. 3 Windstärken aus West mit Böen bis 5 BF.

Gemeldet hatten 39 Plätten und 6 Schratzen, wobei ein Schratz bereits beim Auslaufen kenterte und eine Plätte bei der Vorbereitung zum Start, eine weitere Plätte konnte wegen Ruderbruch nicht teilnehmen.

Wie bei der Steuermannsbesprechung angekündigt wurde das Startgebiet aus Sicherheits-gründen vom Wettfahrtleiter Hannes Niggl im Inselsee aufgebaut und die Wettfahrt zügig gestartet. Gesegelt wurde ein klassischer Dreieckskurs mit 3 Runden. Vom Start weg segelten die Favoriten voraus. Führender an der ersten Tonne war Franz Huber vom WVF vor Rainer Gutjahr vom CYC und Friedl Liese vom WVF. Es entstand ein hartes und umkämpftes Rennen zwischen den beiden Führenden, nach der zweiten Runde hatte Rainer Gutjahr die Nase vorn. Da dann aber der Wind wieder auffrischte, konnte Franz Huber die Führung in der dritten Runde wieder an sich ziehen, die er auch bis in Ziel nicht mehr abgab. Sieger der Wettfahrt wurde somit Franz Huber vor Rainer Gutjahr und Barbara Huber. Die weiteren Platzierungen: 4. Friedl Liese, 5. Georg Hangl (SCCF), 6. Helmut Pfaffenberger (Segelclub Staffelsee), 7. Hans Fenzl (SRV), 8. Thomas Lex vom WVF, 9. Conny Stapff vom YCU und 10. Xaver Stephl vom SCCF

Bei den Schratzen gewann Peter Wernsdörfer vom BSCF vor Anton Weinberger vom WVF.

Abends fand dann in der Linde auf der Fraueninsel die Siegerehrung und gleichzeitig der Saisonabschluss statt, begleitet von der Musikgruppe von Sebastian Plenk.

Der besondere Reiz des Lindchen Cups liegt in der Gruppenwertung und dem Plättentoto, wo es immer wieder zu Überraschungen kommt. Sieger in der Mannschaftswertung wurde die Mannschaft Rainer Gutjahr mit Horst Barhainski, Walter Huber, Barbara Huber, Georg Hangl, Thomas Kraus und Sebastian Obermaier. Zweiter wurde die Mannschaft Richard Kuchler, Franz Huber, Gerhard Bodenmüller, Xaver Stephl, Michael Staudt, Trixi Huff und Harald Korherr.

Gewinner beim Plättentoto mit 4 richtigen Tips wurde Jörg Kirschner.

Gewinner der Plätten-Jahreswertung und damit Chiemsee Meister der Plätten und Gewinner des Eberhard-Hönigl-Gedächtnis-Preises wurde Rainer Gutjahr vom CYC vor dem letztjährigen Sieger Friedl Lise und Helmut Pfaffenberger als Dritter.

Wenn auch die Siegerehrung und Saisonabschlussfeier bis spät in die Nacht dauerte, so kam bei den Anwesenden auch eine gewisse Wehmut auf, da dies das letzte Mal gewesen sein dürfte, dass der Lindchen Cup in dieser Form stattgefunden hat. Dies kam auch bei den abendlichen Ansprachen von Bürgermeister Georg Huber zum Ausdruck, der an die 27 jährige Erfolgsgeschichte der Regatta erinnerte sowie vom Vorstand des WVF, Charly Zipfer, der dem Gastgeber Wasti Obermaier für sein Engagement dankte.

 

Weitsee-Rennerts 2018:

Die Einrümpfer platzieren sich vor den Cats!

Auf der Fraueninsel trennten den Ersten vom Zweiten nur 12 Sekunden

(ni) Ein unbeständiger Südwind prägte das Weitsee Rennerts des Wassersportvereins Fraueninsel, dem 6. Lauf der Chiemseemeisterschaft. So hatten Wettfahrtleiter Hannes Nickl und Karl Zipfer kein leichtes Amt. Nachdem sie eine Viertelstunde gewartet hatten, bis sich der Wind einigermaßen stabilisiert hatte, starteten sie die 81 Yachten, Mehrrumpfboote und Jollen. Nach der ersten Kreuzstrecke des up und down Kurses, der zweimal zu absolvieren war, führte Robert Egner vom SR Smssee mit seinem Flyer XL das Feld deutlich an. Doch an diesem Tag war kein Vorsprung groß genug. Bei der zweiten Kreuz drehte der Wind von Südwest auf Südost bis Süd und wirbelte die Teilnehmer gehörig durcheinander. Zum Schluss war es wenig ein „Trambahnrennen“, das heißt die Boote konnten direkt das Ziel ansteuern, ohne zu kreuzen. Florian Maier/Reinhard Egner auf C-Cat, Deutscher CatC/SR Simssee, kreuzten nach 01:26.15 als Erste die Ziellinie, vor Uwe Rammelsberger, onesign, YC Libera-Chiemsee. der 01:30:04 Stunden benötigte. Drittschnellster war Hinz Schmid, onedesign, Chiemsee YC, Zeit 01:30:55 Stunden, vor Robert Egner, Flyer XL, SR Simssee, Zeit 01:31:15 Stunden. Sein Clubkamerad Dr. Peter Braun, der lange vorne dabei war, gab entnervt auf. Thomas Frank, ebenfalls Flyer XL, Chiemsee-Club segelte nach 01:34:14 in das Ziel. Hans-Jürgen Koch auf Asso 99, WV Fraueninsel als Gesamtsechster in 01:34:18. Der Letzte erreichte nach 03:03:08 Stunden das Ziel, drei gaben auf.

Nach berechneter Zeit ging es ganz knapp her. Richard Buchner, auf Bavaria34, Irschener Winkl, siegte nach 01:41:15 Stunden, getrennt in der Winzigkeit von 12 Sekunden von Max Fröhlich, Tempest, SC Chiemsee-Feldwies. Knapp hinter den beiden platzierte sich Frank Eisheuer, auf Skippi 650, SC Prien-Chiemsee. In 01:43:05 Stunden ihm folgten innerhalb einer Minute, Joachim Grauer, Toucan, VSaC, Robert Kolbinger, Joker, Seebrucker RV, Bernhard Daxenberger, Maxi, SC Breitbrunn-Chiemsee, Peter Wernsdörfer, 20er Rennjolle, Bernauer SC und Hans-Jürgen Koch, Asso 99, Chiemsee YC. Beste Stimmung herrschte dann an diesem herrlichen, milden Sommerabend bei der Siegesfeier auf der Fraueninsel.

 

Die Ergebnisse

Mehrrumpfboote (5 Cats) 1. Florian Meier, C-Cat, Deutscher Cat-Club. 2. Friedl Liese, Hurricane 6.5, WV Fraueninsel.

Rennyachten (15 Boote) Joachim Grauer, Toucan, VSaC. 2. Robert Kolbinger, Joker, Seebrucker RV. 3. Peter Wernsdörfer, 20er Rennjolle, Bernauer SC. 4. Hans-Jürgen Koch, Asso 99, WV Fraueninsel. 5. Uwe Rammelsburger, onedesign, SC Breitbrunn-Chiemsee.

Performance-Yachten (13 Boote) l. Frank Eisheuer, Skippi 650, SC Prien. 2. Richard Buchecker, Ufo22, Chiemsee YC. 3. William Rauhhaus, FD, SC Breitbrunn-Chiemsee. 4. Meg Engelmann, FD, SC Harras-Prien. 5. Moritz Huber, Delphia 24, SC Breitbrunn-Chiemsee.

Cruiser (16 Boote) 1. Richard Buchner, Bavaria34, SC Irschener Winkl. 2. Henri Gerlach, L 95, Chiremsee YC. 3. Dr. Karl-Heinz Weiss, L 95, Chiemsee YC. 4.Thomas Lechner, Con9, YC Urfahrn. 5, Johannes Bandtlow, 5.5 MR, Seebrucker RV. 6. Christian Dörfler, Lacustre, Chiemsee YC.

Racer (12 Boote) 1. Bernhard Daxenberger, Maxi SC Breitbrunn-Chiemsee. 2. Philipp Lessig, Condor7, WV Gollenshausen. 3. Gerhard Inninger, Tabasco21, Bernauer SC. 4. Hermann Koltringer, SB22 1, SC Mattsee/AUT.

Einheitsklasse (10 Boote) 1. Max Fröhlich, Tempest SC Chiemsee-Feldwies. 2. 2. Stephan Lindner, 1omR, SC Breitbrunn-Chiemsee. 3. Nicole Knauer, Dyas, YG Gollenshausen. 4. Thomas vom Berge, H-Boot, Chiemsee YC.

J 80 (10 Boote) 1. Klaus Schreil, SC Chiemsee-Feldwies. 2. Stephan Zeibig, SC Chiemsee-Feldwies. 3. Antonia Zellner, DH Hochseesport, Regatta. 4. Helmut Becker, DH Hochseesport, Regatta.

Bericht: Gerhard Nissen

Up and down – kreuz und quer

Ein sehr „persönlicher“ Regattabericht zum Weitsee-Rennerts 2018 von Konrad Bauersachs

 

Der sechste Lauf zur Chiemseemeisterschaft hatte alles, was eine Regatta spannend machen kann: Schon während des Schlepps von Seebruck zur Fraueninsel beglückte uns -anders als beim 5. Lauf ein leicht gekräuselter See. Der Wind reichte einem vorbeigleitenden Kat, sich auf die Foils zu stellen. Ganz so schlimm wollten wir acht Teilnehmer es nicht treiben, aber Wind war schon mal eine gute Voraussetzung. Beim Weisswurstfrühstück für die „Carnivoren“ und Kaffee und Kuchen für die „Candyvoren“ kamen die Taschenrechner zum Einsatz: Diskutiert wurde die Frage, wer muss welchen Platz belegen, um -ätschibätsch- an dem oder jenen vorbeizuziehen.

Allzu viel Spielraum für Änderungen an der Spitze gibt’s am Chiemsee eigentlich nicht: Es gibt keine Korallenriffe, auf denen man auflaufen kann und dann der Konkurrenz hinterherschauen muss, keine Riesenkrake kann den ungeliebten Gegner in die greulichen Tiefen des Bayerischen Meeres hinabreißen, kein U-Boot kann kleine oder große Probleme (je nach Bootsklasse) mit einem Torpedo lösen. Bliebe nur noch der direkte Angriff mittschiffs auf einen der unmittelbaren Konkurrenten wie bei der Seeschlacht von Salamis (480 v. Chr. Perser verloren gegen Griechen), mit der Absicht, ihn zu versenken. Hier sollte man vorher sicherheitshalber „Raum“ gebrüllt haben. (Details zu den Folgen solcher Bosheiten siehe Wettfahrtregeln 44.1.b)

Vor dem Weitseerennerts liegen die Buchners scheinbar uneinholbar mit fünf ersten Plätzen vorn, die sechs nächstplatzierten Boote liegen in der Gesamtwertung nur drei Punkte auseinander. Also lag Spannung in der Luft, vor allem, weil mit der Wertung des Weitseerennerts erstmals die Möglichkeit bestand, eine schlechte Platzierung zu streichen. Selbst Hitchcock hätte sich das nicht besser ausdenken können; man sollte drüber nachdenken, vor dem nächsten Weitseerennerts Herztabletten bereitzustellen.

Aber zuerst muss mal gesegelt werden: Charly Zipfer scheuchte uns auf den Vorwindkurs zur Startlinie. Der geplante Up-and-down – Kurs sollte eigentlich das Rennen um den Gesamtsieg noch einmal spannend machen, meint man, denn da sind mehr seglerische Qualitäten gefordert: etwa technisch einwandfreie Wenden oder exakte und vorausschauende Bojenmanöver, anders als auf langen Gennaker- oder Spikursen. Der Wind, der uns seit Seebruck begleitete, bequemte sich nach einem akademischen Viertelstündchen ebenfalls an die Startlinie und los ging’s auf den Kreuzkurs Richtung Fraueninsel. Der Wind hatte offenbar wie die Segler die Frühstückspause genutzt, dabei am Klosterlikör mehr als genippt und konnte sich nicht mehr recht an die Richtung erinnern, aus oder in die er wehen sollte. So folgte auf den ersten Kreuzkurs ein eher halbwindiger Spi- und Gennakerkurs zur Leetonne und aus dem zweiten Kreuzkurs wurde fast ein Anlieger. So viel zum Thema Auslese durch technische Perfektion. Um es kurz zu machen: Der Wind wurde zwar weniger, hielt aber lange genug durch und wirbelte -bildlich- das Feld gründlich durcheinander:

Die Buchners belegen weiterhin den 1. Platz der Gesamtwertung, danach ging’s (wegen der Streichmöglichkeit) munter durcheinander: Max Fröhlich schoß von Platz 27 auf den 2. Platz hoch und war Tagessieger der Einheitsklasse, Daxenberger kletterte von 5 auf 3, „unser“ SRV-Team Bandtlow musste Platz machen und rutschte von Platz 7 auf Platz 10; die Kolbingers von 11 auf 13. Sie belegten aber in der Tageswertung den 2. Platz in ihrer Gruppe noch vor den üblichen verdächtigen Wernsdörfer oder Schmid Hinz. In dieser Gruppe ging es sehr eng zu: Die ersten 7 Boote kamen innerhalb von 5 Minuten (berechnet) ins Ziel! Wer für den 7. Lauf sein Hirn etwas anstrengen will und ein Szenarium konstruiert, bei dem die drei Erstplatzierten jeweils 5 Punkte (nach Streichern) haben, dem sei ein Besuch auf Ulli Finckhs Webseite http://www.finckh.net/ {Linke Reihe – Punktegleichheit} empfohlen. Ganz so einfach ist das nämlich doch nicht, würfeln wäre einfacher.

Nach der Regatta ist vor der Preisverleihung, dazwischen gab’s zur Stärkung Fleisch vom Grill und knackiges Gemüse an Kartoffelsalat mit Baguette und Sonnenuntergang; als Desserts waren Tiramisu und Bienenstich & Co sehr gefragt. Herzlichen Dank den zahlreichen Helfer/Innen an Theke und Grill!

Die Preisverleihung durch Charly Zipfer war wie immer ein beschwingter Abschluss des Regattatages, zur Erheiterung trug bei manchen auch zusätzlich der Klosterlikör bei, den jeder Skipper erhalten hat. Angeblich soll eine Flasche entwendet worden sein; ich vermute mal, dass das nur Rasmus gewesen sein kann.

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